Neue innovative EHC-Wohnunterkunft in Hannover-Linden

Getreu seinem Selbstverständnis als verantwortungsbewusster sozialer Dienstleister legt European Homecare (EHC) auch beim Bau von neuem Wohnraum für Asylbewerber und Flüchtlinge großen Wert auf die Einhaltung hoher und zeitgerechter Qualitätsstandards. Zeugnis davon legt die Anfang 2016 neu in Benutzung genommene  Flüchtlingsunterkunft in der Steigertahlstraße in Hannover ab. Die von den MOSAIK Architekten BDA entworfenen Wohnanlagen fallen schon beim bloßen Hinsehen durch ihre wegweisende Konzeption auf: denn Holz ersetzt als Werkstoff die üblichen Stahlcontainer. 

Bei der Entwicklung des neuen Konzepts arbeiteten die Architekten mit der auf die Fertigung von Holzmodulen spezialisierten österreichischen Firma Kaufmann Bausysteme aus Vorarlberg zusammen. Sie fertigte die massiven Holzkonstruktionen der Wohnmodule. So konnte nicht nur nachhaltig, sondern im Vergleich zu Stahlmodulen auch noch kostengünstig gebaut werden. Dabei wurden jedoch selbstverständlich alle Anforderungen an den Brand-  und Schallschutz eingehalten.

Die Flüchtlingsunterkunft setzt sich aus drei zweigeschossigen Wohngebäuden sowie einem zweigeschossigen Gemeinschafts- und Verwaltungsgebäude zusammen. Die drei Baukörper der Wohneinheiten sind U-förmig angeordnet und bilden so einen Hof, der zur Straße von dem vierten Baukörper mit den Gemeinschaftsräume und Büros für den Betreiber abgeschirmt wird. In den Wohngebäuden sind die Zimmer der Bewohner zu Wohneinheiten von jeweils drei bis fünf Zimmern zusammengefasst mit einer Wohnküche als zentralem Raum. Sie dient gleichzeitig auch der Erschließung der Wohnung. Statt Treppenhäusern oder Fluren gibt es direkte Verbindungen von der Haustür zum Außenbereich. Die Wohnungen im Obergeschoss sind über einen vorgebauten Laubengang erschlossen, der gleichzeitig als Rettungsweg dient. Der begrünte Hof ist als Treffpunkt mit Platz für Begegnungen und zum Spielen vorgesehen.

Bei der Planung der Flüchtlingsunterkunft in Hannover-Linden wurde ebenfalls an eine mögliche Nachnutzung gedacht: Die Wohneinheiten in der Steigertahlstraße sind so konzipiert, dass sie sich auch für studentisches Wohnen oder als Quartier für junge Familien anbieten. Zunächst werden dort jedoch rund 100 Flüchtlinge eine neue Heimat bekommen.

Zurück